Erster Kommentar zum Entwurf des CDU Präsidiums
Conrad Clemens: „CDU-Integrationspapier mit guter Balance zwischen 'Law and Order' und einem Zugehen auf die Migranten“
Über das heute veröffentlichte Integrationspapier der CDU Berlin freut sich der Vorsitzende der Jungen Union Berlin, Conrad Clemens: „Mit diesem Antrag geht die CDU Berlin in der Integrationspolitik neue Wege. "Law and Order" als ausschließliche Methode im Umgang mit Migranten gehören damit der Vergangenheit an. Vielmehr legt das Papier Wert darauf, die hier lebenden Migranten nicht als "Last, sondern als Bereicherung" zu sehen. Die Schlagworte sind Sprache, Mobilität und Konsequenz. Die CDU Berlin will fordern und sanktionieren, aber vor allem geht sie ein großes Stück auf Migranten zu.
Kinder erhalten Entwicklungstests, Schulen werden zu Orten der Begegnung, die Mobilität soll vergrößert und der Austausch zwischen Nicht-Migranten und Migranten ausgebaut werden. Einer Quotenregelung im Arbeitsmarkt oder einem Wahlrecht für Nicht-EU-Bürger erteilt die CDU Berlin jedoch eine klare Absage. Ein weiterer innovativer Ansatz findet sich in der Forderung, neben dem Ausbau des Stadteilmutter-Konzeptes nun auch männliche Pendants einzuführen. Diese sollen jungen Migranten beim Start in das Berufsleben unter die Arme greifen und als "Brücke" zu staatlichen Institutionen dienen.
Die Junge Union steht ebenfalls für eine Verschärfung der Sprachtests, eine höhere Qualität in der Sprachförderung, die Anerkennung für im Ausland erworbene Bildungsabschlüsse, Ausbau der Ganztagsschulen, sowie verbindliche Entwicklungstests für alle Kinder ab drei Jahren ein. Zur besseren Durchsetzung der Maßnahmen fordert die JU, das Migrationsressort in einer neuen Senatsverwaltung für Bildung und Integration anzusiedeln! Das Thema Integration ist beim Bereich Arbeit und Soziales völlig falsch aufgehoben. Ist der Migrant erst einmal beim Arbeitsamt angekommen, ist es meistens bereits zu spät.
Kontakt
Conrad Clemens (Landesvorsitzender)
Mobil: 0174 173 60 04
Wallstraße 14a
10179 Berlin
conrad.clemens@juberlin.de
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